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Macht Sie Ihr Schnarchen krank?

Das Schnarchen in deutschen Schlafzimmern: Jeder kennt es, viele tun es, Unzählige sind selbst betroffen oder leiden darunter! Dabei sind diesem Phänomen keine Grenzen durch Alter, Geschlecht oder Beruf gesetzt. In Deutschland schnarchen nahezu 30 Millionen Menschen. Betroffen ist also jeder dritte Bundesbürger - Männer wie Frauen, Kinder genauso wie Greise. Für viele Paare sind deshalb zwei getrennte Schlafzimmer scheinbar die einzige Lösung, um der nächtlichen Ruhestörung zu entfliehen. Doch gleichgültig, ob der Partner die Schnarchgeräusche akzeptieren kann oder nicht, droht manchem Schnarcher ein erhebliches Gesundheitsrisiko.

In zahlreichen Studien haben Wissenschaftler herausgefunden, dass ca. 6 bis 8% der Bundesbürger an einer „schlafbezogenen Atmungsstörung“, der sogenannten „Schlafapnoe“, leiden. Dieses „gefährliche Schnarchen“ kann neben der Geräuschbelastung auch gesundheitsschädigende und sogar lebensbedrohende Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Bluthochdruck entwickeln. Erschreckend ist, dass diese Krankheit, die sich als deutlichstes Zeichen durch lautes und unregelmäßiges Schnarchen kenntlich macht, bei 90%-95% der Betroffenen noch unerkannt ist. Dabei kann die Schlafapnoe erfolgreich therapiert werden!

Lebenswichtig ist das frühzeitige Erkennen des Krankheitsbildes.

Die Betroffenen fühlen sich nach den „durchsägten“ Nächten morgens wie „gerädert“. Ohne es selbst richtig zu bemerken, sind die Schlafapnoeiker tagsüber oft unausgeschlafen, unkonzentriert und müde. Dies führt auch zu beträchtlichen Gefahren am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr – so ist z.B. fast ein Viertel aller tödlichen Verkehrsunfälle auf deutschen Autobahnen erwiesenermaßen auf „Sekundenschlaf“ zurückzuführen, welcher in den meisten Fällen von einer Schlafapnoe verursacht wird. Weitere Indizien für eine Schlafapnoe können auch seelische Probleme oder Übergewicht sein. Insgesamt wird die Lebensqualität der Schlafapnoeiker spürbar eingeschränkt.

Das "Schnarchen" kann also Erkennungszeichen einer ernstzunehmenden Erkrankung sein!

Achten Sie doch einmal genauer auf die nächtlichen Schlaf- und Schnarchgewohnheiten Ihres Partners. Nur mit einer Früherkennung der Schlafapnoe kann das Risiko für schwerwiegende Konsequenzen minimiert werden.

Eine einfache nächtliche Messung gibt Aufschluss über eine mögliche Gefährdung! Sprechen Sie dazu mit Ihrer Apotheke.